Chronik 1945 - ... (chronologisch)

1998

Autor: Reinhard Schmidt  (2022) 




Horst Grimm betreibt mit 4 Mitarbeitern in den Räumlichkeiten der ehem. Schillingshütte die „Glastechnische Werkstatt Horst Grimm“.

Am 27./28. August fand der Glasmarkt statt. Neben dem eigentlichen Markt gab es Schauvorführungen und ein breites kulturelles Angebot. 1)

Auch in diesem Jahr gab es wieder Diskussionen zur Entwicklung des Schneekopfs. Speziell durch die Thüringer Allgemeine (TA) wurde die Idee einer Aufschüttung der Bergkuppe mit dem Aushub des Rennsteigtunnels auf 1000 Meter propagiert. Der damalige Minister Trautvetter wurde zum politischen Fürsprecher dieser Idee. Letztlich beließ man es bei den bereits vorhandenen 978 Metern.

Im Herbst schloss die Ausbildungseinrichtung für Gastronomen, welche nach dem Ende der FDGB-Bezirksschule in diesem Objekt eingerichtet worden war. Der Wasser-Hochbehälter wurde letztmals durch Thomas Zimmermann – damals Hausmeister – gereinigt. Die 1985 extra für die FDGB-Schule errichteten Wasserversorgungsanlagen gingen außer Betrieb bzw. wurden rückgebaut. Das Objekt wurde durch einen in Süfafrika lebenden Niederländer gekauft. Der kümmerte sich um nichts. Mangels Wärmeversorgung wurden die im Objekt befindlichen 10 Wohnungen aufgegeben.*


2025 113 FilterhausAbb. 2025-113

Das ehemalige Filterhaus vor dem Schneetiegel

2025 114 WasserentnahmeAbb. 2025-114
Zufahrt zur ehemaligen Wasserentnahmestelle im Schneetiegel, ca. 300 m oberhalbdes Schneetiegeltunnels, links

2025 115 Wassereinleitung
Abb. 2025-115
Bildmitte, links, die Abwassereinleitung in die Gera (Höhe Schlagtaltunnel)


1) Chronik des Schneekopfvereins Gehlberg
 


Zeitzeugen: Horst Grimm, Martina Schulz, Anita Seeber, *Thomas Zimmermann

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